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Herzlich willkommen beim Imkerverein 1852 Kamenz & Umgebung e.V.

Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetpräsenz begrüßen zu dürfen. Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen unseren Verein und unsere Arbeit vorstellen und Sie für das schöne und wichtige Hobby der Imkerei begeistern.

Unser Verein ist, mit seinem Gründungsjahr 1852, der älteste Imkerverein im Freistaat Sachsen. Der Verein besteht heute aus 34 Imkern, die etwa 350 Bienenvölker betreuen und sich auf die Stadt Kamenz und 14 weitere Ortsteile und Gemeinden verteilen.

Mit 11 Zusammenkünften im Jahr haben wir ein aktives Vereinsleben und können aktuelle Themen rund um die Imkerei diskutieren.

Auch wenn heutzutage häufig vom Bienensterben die Rede ist, so sind wir doch bemüht dieses wichtige Wild- und Nutztier zu erhalten. Informieren Sie sich auf den nachfolgenden Seiten und kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben. Wir freuen uns auf Sie!

Neuigkeiten aus dem Vereinsleben

Die neue Imker-App des DIB ist da!

Erhalte wertvolle Hilfe im Umgang mit Deinen Bienen und hole Dir zu jeder Zeit die Information, die Du gerade brauchst. Altimker, Neulinge und Interessierte sind ebenfalls willkommen und erhalten einen guten Einblick in die Welt der Bienen.

Mehr Informationen gibts hier!

Link BienenApp

Imkerverein Unterwegs in Neschwitz und Umgebung

Wie schon in den Vorjahren, fand auch dieses Jahr eine Vereinsexkursion statt. Am Morgen des 07. Juli 2018 trafen sich alle Beteiligten an der Flughafengaststätte in Kamenz und fuhren anschließend Richtung Neschwitz, um den Landwirtschaftsbetrieb Saritscher Agrar GmbH zu besuchen. Geschäftsführer Stefan Triebs begrüßte die Teilnehmer und führte in die Geschichte und Struktur des Betriebes ein. Dabei wurden sowohl die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft thematisiert aber auch sachlich über Konfliktfelder von Landwirten und Imkern diskutiert. Es folgte eine Rundfahrt per Bus über die verstreuten Pachtflächen des Betriebes, um den Teilnehmern einen Einblick in die verschiedenen Produktionszweige zu ermöglichen. Der erste sehr interessante Teil der Exkursion endete zur Mittagszeit nach einer kurzen Abschlussdiskussion mit Herrn Triebs.

Nachdem sich die Teilnehmer im „Herrschaftlicher Gasthof“ von Neschwitz stärken konnten, begann der zweite Teil der Exkursion, der Besuch der Naturschutzstation Neschwitz. Geschäftsführerin Angelika Schröter begrüßte die Exkursionsteilnehmer und führte in einem spannenden Vortrag in die Geschichte und Arbeit der Naturschutzstation ein. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Thema Wildbienen gelegt. Anschließend wurden die Wildgehege im Schlosspark von Neschwitz besucht und die Geschichte der hier gehaltenen Tiere näher erläutert. Wie auch schon im ersten Teil der Exkursion wurden viele Fragen gestellt und diskutiert. Die Exkursion endete schließlich am Nachmittag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken aller Teilnehmer im Schlosspark.

Ein herzliches Dankeschön vom Imkerverein 1852 Kamenz und Umgebung nochmals an Herrn Triebs und Frau Schröter für den freundlichen Empfang und die vielen interessanten Gespräche.

Marcus Rybicki (07.11.2018)

Imkerverein bei langer Einkaufsnacht in Königsbrück

Auch im Jahr 2018 fand in Königsbrück die lange Einkaufsnacht statt, was in etwa vergleichbar mit einem kleinen Stadtfest ist. Dieses Jahr war es am 08. Juni soweit und die Händler, Vereine und Privatleute der Stadt nutzten die Gelegenheit, um durch kleine Veranstaltungen und Stände auf sich aufmerksam zu machen. Wie schon in den letzten zwei Jahren, war auch unser Verein an der Ecke Curt-Tausch-Straße/Hoyerswerdaer Straße wieder mit einem kleinen Stand vertreten. Der Stand bot zahlreiche Möglichkeiten sich über das Thema Bienen und Imkerei zu informieren und Bienenprodukte wie Honig oder Bienenwachskerzen zu erstehen. Eine besondere Attraktion war speziell für Kinder die große Abfüllkanne, bei der die Möglichkeit bestand sich frisch geschleuderten Frühjahrshonig selbst abzufüllen. Aufgrund der günstigen Position des Standes in direkter Nachbarschaft zur vom Antiquariat Bachmann & Rybicki gestellten Kinderhüpfburg wurde der Stand sehr gut angenommen und es kam zu interessanten Gesprächen mit vielen Besuchern und Einwohnern der Stadt. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag und Abend für die Imkerei.

Marcus Rybicki (20.06.2018)

Geburtag und Jubiläum bei Imkerfreund Ralf Rückert

Am Samstag den 26. Mai besuchte der Vorstand (Detlef Wehner, Marcus Rybicki, Frank Künstler) unseren ehemaligen Vorsitzenden Ralf Rückert, um mit ihm seinen 75. Geburtstag zu feiern und sein über 60-jähriges Engagement für die Imkerei, die Bienenzucht und speziell unseren Verein zu ehren. Da Imkerfreund Rückert bereits alle gängigen Auszeichnungen des Landes- und Bundesverbandes im Laufe seiner Imkerkarriere erhalten hat, gab es eine besondere Überraschung. So wurde vom Vorstand beschlossen sein Engagement für den Verein in Form eines persönlichen Vereinsbierkruges zu würdigen. Der Vorstand bedankt sich damit im Namen des gesamten Vereins für die viele Arbeit als Vorsitzender in der Zeit von 2006 bis 2014 sowie seine bis heute im wieder spannenden Beiträge in den Mitgliederversammlungen.

Marcus Rybicki (31.05.2018)

Förderschule Kamenz zu Besuch bei Biehlaer Imkern

Auch unser Imkerfreund Karl-Heinrich Hähnel bekam dieses Jahr Besuch. Schüler der Schule für Lernförderung Kamenz besichtigten am 15. Juni seinen Bienenstand und lauschten gebannt seinen Ausführungen zur Biologie der Bienen und dem Entstehen des wertvollen Honigs.

Marcus Rybicki (20.06.2017)

Kita Elstra zu Besuch bei Imkerfreund Heiko Höhne

Auch in diesem Jahr konnte Imkerfreund Heiko Höhne aus Elstra eine Gruppe Kinder aus dem örtlichen Kindergarten begrüßen. Am 09. Juni war es soweit, 18 Kinder der Gruppe 5 besuchten seinen Bienenstand und wurden in die Geheimnisse der Honigbiene eingeführt.

Marcus Rybicki (20.06.2017)

Imkerverein Kamenz auf Exkursion durch die Bergbaufolgelandschaft

Der Imkerverein 1852 Kamenz und Umgebung e.V. unternahm am 24.09.2016 eine Erkundungstour in das Lausitzer Revier, um sich über die Eingriffe in die Natur in Folge des Braunkohlebergbaus und vor allem über die Maßnahmen zur Wiedernutzbarmachung der in Anspruch genommenen Flächen zu informieren. Landläufig herrscht die Meinung vor, dass der Bergbau eine Mondlandschaft hinterlässt. Am zeitigen Morgen um 7.00 Uhr war das Treffen zur Vorbesprechung angesetzt und 28 Vereinsmitglieder bzw. Angehörige waren erschienen. Nach einer entsprechenden Einweisung und Belehrung ging es mit den eigenen PKW in Kolonne zum Tagebau Welzow-Süd, der durch die Vattenfall Europe Mining AG betrieben wird. Bereits die Anfahrt erwies sich als kleines Abenteuer, da die meisten der Teilnehmer noch nie in einem Bergbaubetrieb unterwegs waren. Gegen 8.30 wurden wir durch einen Mitarbeiter des Unternehmens in Empfang genommen und kurz darauf startete die Exkursion mit einem MTW (Mannschaftstransportwagen) – einem geländegängigen LKW mit großer Kabine für die Passagiere. Der mit der Führung beauftragte Mitarbeiter erklärte uns mit viel Herzblut eines Bergmannes alle im Braunkohletagbebau notwendigen technologischen Schritte von der Erkundung des Bodenschatzes bis hin zur Stromerzeugung im Kraftwerk Schwarze Pumpe. Besonders beeindruckt waren wir von den wahrhaft gigantischen Bergbaumaschinen z.B. von der Förderbrücke F60, die mit mehr als 5.000 t die größte selbstfahrende Arbeitsmaschine der Welt ist.

Am Ende der vierstündigen Tour folgte der für uns Imker besonders wichtige Teil der Exkursion. Unmittelbar nach Entnahme des Rohstoffes aus dem Boden wird mit der Rekultivierung des Tagebaugeländes begonnen. Die notwendigen Arbeiten sind bereits weit vor der bergbaulichen Nutzung innerhalb der Bergbaugenehmigung beschrieben, so dass alle vom Vorhaben Betroffenen ihre Wünsche und Forderungen einbringen können. So entstehen in der Folgelandschaft landwirtschaftliche Nutzflächen, wiederaufgeforstete Flächen mit Mischwald, Feuchtgebiete und sogar ein Weinberg. Dieser Weinberg, der sogenannte Wolkenberg, wurde vor mehreren Jahren mit diversen Experten errichtet und liefert nun bereits seit 3 Jahren interessante Weine. In diesem Neuland siedeln sich zahlreiche seltene Arten der Fauna und Flora an. Damit entstehen auch für Insekten interessante Lebensräume, wie z.B. die an den Straßen im rekultivierten Bereich angepflanzten seltenen und alten Obstsorten.

Bei unserer Exkursion gewannen wir den Eindruck, dass trotz des Eingriffes in die Natur und die damit leider auch verbundene Umsiedlung von Dörfern sehr verantwortungsbewusst agiert wird. Die eingangs geschilderte Meinung von Mondlandschaften fanden wir nicht bestätigt.

Nach den interessanten aber auch anstrengenden vier Stunden hatten wir uns eine rustikale Stärkung verdient, die uns eine Fleischerei aus dem nahe gelegenen Spremberg lieferte. Mit bleibenden Eindrücken traten wir die Heimreise an und bedanken uns für die interessante Führung und die gute Organisation.

Frank Künstler - Dieser Artikel erschien auch im Deutschen Bienenjournal

Imkerverein Kamenz auf dem Hoffest der Agrar GmbH Elsteraue

Einen Stand zum Thema Imkerei prästentierte unser Verein am Samstag den 25. Juni anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Agrar GmbH Elsteraue in Skaska. Damit folgt der Verein der Initiative des Landesverbandes Sächsischer Imker "wieder miteinander statt nur übereinander zu Reden" und den Kontakt zu lokalen Landwirten zu suchen. Daher haben wir uns sehr gefreut unseren Themenstand zum Jubiläum der Agrar GmbH Elsteraue aufstellen zu können.

Neben vielen Interessanten Gesprächen mit den Mitarbeitern der Elsteraue GmbH konnten auch viele interessierte Besucher über das spannende Thema der Imkerei aufgeklärt werden. Dazu hatten wir eine Schaubeute, Informationsmaterial und Bienenprodukte zum Verkauf dabei. Als besondere Aktion konnten die Besucher frischen Honig von Jungimkerin Josphine Menzel kosten. Trotz des wechselhaften Wetters kann der Tag somit als voller Erfolg gesehen werden.

Marcus Rybicki

Schwarmstimmung am Kamenzer Rathaus

Am Donnerstag den 12.05.2016 kam es im Kamenzer Rathaus zu Unruhe der besonderen Art. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung staunten nicht schlecht, als sich ein großer Bienenschwarm in einem der Ahornbäume auf der Rückseite des Rathauses niederließ. Ein kurzer Anruf bei unserem Imkerverein brachte schnell Klarheit, dass von den Bienen keine direkte Gefahr ausging, da Bienen während des Schwärmens primär mit sich selbst beschäftigt und nicht aggressiv sind. Nach Inspektion des Schwarms durch Vereinsmitglieder wurde entschieden den Schwarm einzufangen. Unser stellvertretender Vorsitzender Imkerfreund Frank Künstler organisierte mit Mitarbeitern des Rathauses eine lange Leiter und konnte den Schwarm erfolgreich einfangen. Ob die Stadtverwaltung den Schwarm zur eigenen Honigproduktion behalten möchte, war am Donnerstag noch in Diskussion.

Marcus Rybicki

Imkerfreund Künstler bei der Vorbereitung 

Kindergartengruppe besucht Imkerfreund

Besuch von jungen Imkerinnen und Imkern bekam neulich Imkerfreund Heiko Höhne aus Elstra. Ihn besuchte eine Gruppe aus dem örtlichen Kindergarten. Klicken sie hier für weiter Informationen!

Schon probiert?

Die neue Bienen-App des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gibt es hier oder per QR-Code direkt im App-Store!

QR-Code Bienen-App